Barcamp-Night

In zwei Wochen hätte nun eigentlich unser 11. SaarCamp stattfinden sollen. Die aktuelle Lage zeigt, dass es richtig war, die Präsenzveranstaltung abzusagen, trotzdem trauern wir noch ein bisschen. Deshalb haben wir uns sehr gefreut, als Erik uns von der Online-BarCamp-Night erzählt hat.

Obwohl es so kurzfristig ist, finden wir die Idee toll und möchten euch einladen, mit uns am kommenden Freitag, 29.05.2020, bei der ersten campübergreifenden BarCamp-Night mitzumachen. Hier haben sich mehrere BarCamps zusammengeschlossen und die Teilnehmer können von 17 – 22 Uhr gemeinsam Sessions anbieten und besuchen. Das SaarCamp ist natürlich auch mit dabei! Der Ticketpreis beträgt 5 € und die gesamten Einnahme werden im Anschluss einem gemeinnützigen Zweck gespendet. Weitere Infos und die Anmeldung findet ihr auf Eventbrite

Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn wir auch einige Teilnehmer des SaarCamps dort treffen würden und sind neugierig auf das Format. Damit wir mit dieser Spontan-Idee noch so viele Leute wir möglich erreichen können, sind wir sehr dankbar, wenn ihr diesen Post weiter teilt und kräftig Werbung für das Event macht.

Ihr möchtet eine eigene Session halten? Über den Link oben kommt ihr ebenfalls zu einem Google Sheet, über welches ihr ganz einfach eure Session einreichen könnt. Solltet ihr noch Fragen zur Anmeldung oder aber zum genauen Ablauf haben, meldet euch gerne bei uns! Vielleicht sehen wir uns ja dann schon am Freitag!

Wir verschieben das SaarCamp 2020

Es wird euch vermutlich nicht mehr überraschen: Das SaarCamp 2020 wird auf unbestimmt verschoben. Angesichts der aktuellen Entwicklung haben wir uns entschieden, die Planung für das SaarCamp im Juni abzubrechen. Die Ereignisse und Regelungen überschlagen sich gerade und niemand kann absehen, wann sich das Ganze wieder beruhigen wird. Da wir bisher konkret noch nicht viel gebucht haben, haben wir beschlossen, jetzt die Reißleine zu ziehen.

Als Alternative hatten wir auch überlegt, das Camp zur Abwechslung mal online anzusetzen. Aber letztendlich sind wir eben doch das analoge Event zu digitalen Themen, und es wäre nicht einmal ansatzweise dasselbe. Die Sessions könnten wir durchaus online abbilden. Aber das SaarCamp besteht auch aus dem jährlichen Wiedersehen, aus der gemeinsamen Tasse Kaffee am Morgen, dem Cocktail am Abend und dem gemeinsamen Sonnenbad und Austausch in den Pausen. Wenn absehbar ist, dass das öffentliche Leben sich wieder in normalen Bahnen bewegen kann, legen wir mit den Planungen wieder los, um euch genau das wieder mit viel Freude bieten zu können. Denn es gibt so vieles zu besprechen!

Bis dahin: Passt auf euch auf und auf die neben euch auch! Wir vermissen euch!

Das Orga-Team vom SaarCamp

Gastbeitrag: Happy Birthday, SaarCamp [Sponsor]

anynines wünscht alles Gute zum 10. Geburtstag!

Das SaarCamp wird 10 und als langjähriger Sponsor dieses kleinen, aber feinen Events, freuen wir uns ganz besonders, wieder als Unterstützer dabei zu sein.

Auch unser Unternehmen ist mittlerweile 10 Jahre alt und ist – wie das SaarCamp – mit der Zeit gewachsen. Von der kleinen Entwicklungsagentur Avarteq im Starterzentrum der Universität des Saarlandes haben wir uns zu anynines, einem Unternehmen mit Fokus auf Tailored Cloud Solutions und Cloud Native App Entwicklung, mit Sitz im Science Park Saarbrücken und in Berlin, entwickelt.

Seit einigen Jahren ist der Besuch des SaarCamps für viele unserer Mitarbeiter fest eingeplant.

Das Konzept des SaarCamps hat unser Team so begeistert , dass wir alle zwei bis drei Monate ein internes Barcamp veranstalten, welches mittlerweile ein fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur ist.

Um einen kleinen Einblick in unser Unternehmen zu geben, lassen wir einfach mal unsere Mitarbeiter sprechen:

Monika Dondorf

Monika gehört zum ‘alten Eisen’ der SaarCamp-Besucher. Seit mehr als 2 Jahren arbeitet sie bei anynines als Full Stack Entwicklerin im Bereich Cloud Native App Development unter anderem mit Ruby on Rails sowie React und Redux. Monika und ihr Hund Pincho sind unzertrennlich. Wenn ihr also auf dem SaarCamp eine kleine Frau mit großem Hund seht, sagt einfach mal ‘Hallo’.

Wie bist du zur anynines gekommen?

Damals hieß die Firma ja noch Avarteq – und die Firma war mir vorher schon bekannt, da sie in der lokalen Rails-Szene aktiv ist – so habe ich schon zuvor an Meetups und Workshops der Avarteq teilgenommen. Außerdem arbeiteten bereits einige alte Kollegen und Bekannte dort bzw. wie das halt im Saarland so ist: Ich kenn do enner, der ennen kennt…

Tatsächlich ist der Funke aber dann auf dem SaarCamp beim “Networking” mit jenen alten Bekannten übergesprungen. Die Avarteq – jetzt anynines – war damals ebenfalls Sponsor und somit auch mit einigen Kollegen vertreten. Und da ich gerade auf Jobsuche war, hat das super gepasst.

In welchem Bereich arbeitest du?

Ich arbeite im Bereich der Softwareentwicklung in der Abteilung für Cloud Native App Development als Full Stack Entwicklerin. Hauptsächlich bin ich zuständig für die Entwicklung an Kundenprojekten, die mit Ruby on Rails und z. B. React/Redux-Komponenten im Frontend betrieben werden. Mir steht immer die Möglichkeit offen, in anderen Bereichen mitzuwirken, wie beispielsweise bei Recruitingprozessen für potenziell neue Kollegen oder das Schreiben von BlogPosts.

Was schätzt du an der Arbeit bei anynines?

Der Job bei anynines bietet mir generell sehr viel Flexibilität – gerade im Bezug auf die Homeoffice-Möglichkeit und meiner Arbeit in Teilzeit, so dass meine ganz persönlichen Anforderungen an diese Stelle voll erfüllt werden konnten 😉

Aber: Wegen den netten Kollegen und dem tollen Arbeitsklima komme ich sowieso lieber ins Büro, statt im Homeoffice zu bleiben.  Wir verbringen gerne Zeit miteinander, haben verschiedene Events wie das Sommerfest, ein internes Barcamp alle zwei bis drei Monate, die Weihnachtsfeier, das obligatorische Bier am Staden im Sommer oder der gemeinsame Besuch von Konferenzen. Auch, dass ich meinen Hund Pincho mitbringen oder auch mal ne Woche vom Berliner Büro aus arbeiten kann machen den Job für mich sehr attraktiv.

Bezüglich der Arbeit an den einzelnen Projekten sagen mir die Vielzahl und das Abwechslungsreichtum der Aufgaben besonders zu. Zudem habe ich die Möglichkeit, mich ständig zu verbessern, da ich von den Skills meiner Kollegen profitieren kann und auch die Möglichkeit auf eigenständige Weiterbildung habe. Zum Beispiel haben wir zum Erlernen von React/Redux sogar einen eigenen, internen Fortbildungskurs veranstaltet, in dem wir in kleinen Gruppen gemeinsam an dem Thema gearbeitet haben.

Dyu Vu

Dyu studiert aktuell im 4. Semester des Studiengangs Praktische Informatik an der HTW des Saarlandes und ist seit eineinhalb Jahren Werkstudent bei anynines. Sowohl privat als auch bei anynines beschäftigt sich Dyu mit Technologien der Webentwicklung. Dyu arbeitet als Werkstudent vorwiegend mit Ruby on Rails und JavaScript.

Was macht ein Studentenjob bei anynines attraktiv?

Besonders gut gefällt mir das Arbeitsklima. Wir sind hier wie eine kleine Familie, in die man sich schnell einfindet und auch gut und schnell aufgenommen wird. Auch mein Betreuer hat immer ein offenes Ohr für mich, auch wenn es für ihn selbst mal stressig ist, nimmt er sich trotzdem die Zeit.

Zudem hat man auch als Student die Möglichkeit auf flexibles Arbeiten. Das heißt, die Arbeitszeiten kurzfristig anzupassen beziehungsweise auch mal Homeoffice machen zu können.  Auch wenn mir Projekte bzw. dringende Aufgaben bereits übertragen wurden, wird immer noch Wert darauf gelegt, dass mein Studium klar im Fokus bleibt.

Kannst du dir vorstellen, hier auch nach deinem Studium zu arbeiten?

Generell würde ich sagen – ja. Nach 1,5 Jahren als Werkstudent habe ich mich gut eingefunden und kann mir auch gut vorstellen weiterhin in meinen Bereich zu arbeiten und Erfahrungen zu sammeln. Also gäbe es negative Aspekte, die dagegen sprechen würden, wären mir diese bestimmt schon aufgefallen 😉

In welchem Bereich arbeitest du?

Ich arbeite aktuell vorrangig an unseren internen Services und kümmere mich um unsere internen Tools, d.h. um deren Wartung  und Weiterentwicklung. Schwerpunkt meiner Aufgaben sind die Themengebiete Microservices und die Webentwicklung. Als Programmiersprachen verwende ich hauptsächlich Ruby on Rails und Javascript.

Lernst du hier was?

Bei manchen Aufgaben stehe ich schon größeren Herausforderungen gegenüber. Wenn es diese Herausforderungen aber nicht gäbe, würde ich mich ja auch nicht weiterentwickeln. Was ich damit sagen will – man wird gefördert aber auch gefordert. Bei Problemen habe ich immer die Möglichkeit, mich mit meinen Kollegen, auch aus den anderen Abteilungen, auszutauschen. Das heißt ich kann mein Wissen immer weiter ausbauen. Kurz gesagt: Ja, ich lerne definitiv was, da ich aktiv mitarbeiten kann.

Wir wünschen allen Teilnehmern des SaarCamps 2019 viel Spaß und viel neuen Input.

Gastbeitrag: Bei einem Barcamp im und für das Saarland dürfen wir nicht fehlen

IMC wurde vor über 20 Jahren von August-Wilhelm Scheer (Professor für Wirtschaftsinformatik und erfolgreicher Unternehmer) an der Universität des Saarlandes gegründet. Seine Vision: Eine Online-Plattform, die seinen Studenten eigenverantwortliches Studieren – überall und jederzeit – möglich macht. Auch andere Universitäten und Unternehmen sollten von der E-Learning-Idee profitieren. In den letzten 20 Jahren hat sich die Welt stetig weiterentwickelt. Unsere ganzheitlichen digitalen Aus- und Weiterbildungsprogramme nutzen mittlerweile über 5 Millionen Lerner weltweit.

Back to the „Gelleriewe“ roots

Auch wenn sich vieles verändert hat – wir gewachsen und internationaler geworden sind –, sind wir unseren Wurzeln treu geblieben und haben unseren Hauptsitz an der Universität in Saarbrücken. Daher dürfen wir bei einem Barcamp im Saarland und für das Saarland natürlich nicht fehlen. Das Thema „Digitale Gesellschaft“ ist für uns ein Herzensthema. Auch zukünftig wollen wir als Vorreiter für digitales Lernen Visionen Wirklichkeit werden lassen. Für unsere Mitarbeiter ist ihre Arbeit mehr als nur ein Job. Die passionierten E-Learning-Experten setzen immer wieder neue Maßstäbe in der Aus- und Weiterbildungswelt und freuen sich bereits darauf, beim SaarCamp ihr Wissen zu teilen.

Menschen sind unsere Motivation

Aber damit nicht genug. Um weiter zu wachsen, brauchen wir kreative, leidenschaftliche Menschen, die unsere Visionen teilen. Wir sind auf der Suche nach Visionären, Querdenkern und Verantwortungsträgern mit Gespür für IT, die mit ihren Ideen etwas bewegen möchten. Deswegen freuen sich insbesondere unsere HRler Elke und Melanie darauf, bei dem Barcamp an der htw mit euch über Karrieremöglichkeiten bei der IMC zu sprechen.

Wahlsonntag – (K)ein Problem

Eventorganisator*innen haben es nicht leicht. Da plant eins frühzeitig das Wochenende fürs kommende Jahr und muss dabei allerhand wichtigen Terminen ausweichen. Das Feedback der letzten Jahre im Hinterkopf zücken wir alle die Kalender: Bitte nicht an verlängerten Wochenenden, weil da fahren wir weg. Nicht direkt nach der re:publica, da bin ich noch zu müde. Parallel zu Rock am Ring ist auch blöd und um Gottes willen nicht an Muttertag!

Also haben wir uns das Wochenende um den 25. und 26. Mai ausgesucht und den Ticketverkauf angelegt, damit wir direkt am #SaarCamp18 mit der freudigen Nachricht rauskommen können. Dass die Europäische Union Ende dann heimlich still und leise den Wahltermin für die Europawahl verlegt hat, ist im Trubel direkt um das #SaarCamp18 an uns vorüber gegangen. Und weil es sinnvoll ist, werden am gleichen Tag in Saarbrücken auch noch die Kommunalwahlen abgehalten. Nun haben wir den Salat. Am 26. Mai ist Wahlsonntag und wir können und wollen euch natürlich nicht davon abhalten euer Bürgerrecht, ja eure Bürgerpflicht wahrzunehmen! Die gute Nachricht ist: Das eine schließt das andere gar nicht aus, es braucht nur ein bisschen Vorbereitung. Die Lösungen stellen wir hier für euch zusammen.

Das Wählerverzeichnis

Egal, wie du dich entscheidest: Damit Du wählen darfst, musst du im Wählerverzeichnis erfasst sein. Wahlberechtigt sind alle Deutschen, die am Wahltag mindestens 18 Jahre alt sind und nicht irgendeinem Wahlrechtsausschluss unterliegen. Dort, wo man am 42. Tag vor der Wahl mit dem Hauptwohnsitz gemeldet ist, wird man dann gewöhnlich ins Wählerverzeichnis aufgenommen. Für Deutsche, die im Ausland wohnen, ist das Ganze etwas komplizierter. Die genauen Bedingungen kannst du auf der Seite des Bundeswahlleiters nachlesen. Auch Unionsbürger, die ins Wählerverzeichnis ihres deutschen Wohnsitzes aufgenommen werden wollen, müssen das ein wenig vorbereiten. Die Informationen hierzu finden sich auf dieser Seite des Wahlleiters.

Wahllokale: bis 18 Uhr geöffnet

Wenn du keine Anreise hast, kannst du vielleicht einfach auf dem Heimweg noch deine Stimme abgeben. Wir vom Orga-Team werden wohl eher eine der folgenden Möglichkeiten wählen. Denn wir räumen nach der Abschluss-Session noch auf und dann wird es ziemlich knapp. Die verlinkten Infoseiten beziehen sich ab hier auf die Stadt Saarbrücken. Die meisten Teilnehmer*innen wohnen hier. Falls du von außerhalb kommst, hilft dir das Team in deinem Rathaus aber sicher auch weiter bei der Frage, woher du deine Wahlunterlagen bekommst.

Auf Nummer sicher: Die Briefwahl

Den Wahlschein kann eins online beantragen.

Auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung, die demnächst ins Haus flattert oder gerade kam, kannst du die Wahlunterlagen auch beantragen. Du kannst sie auch formlos und schriftlich (per E-Mail, Fax oder Brief) anfordern. Dazu gib bitte unbedingt Vor- und Nachnamen, Wohnanschrift, und Geburtsdatum an. Wenn die Unterlagen woanders hingeschickt werden sollen, diese Adresse natürlich auch noch.

Seit dem 15. April kannst du die Briefwahlunterlagen auch in einem der vier Briefwahlbüros in Saarbrücken beantragen oder abholen. Du kannst hier aber auch einfach gleich wählen, dann ist es erledigt.

Egal, wie Du es machst: Bitte geh wählen! Dann freuen wir uns vorbehaltlos auf ein spannendes #SaarCamp19.

Dein SaarCamp-Team

Gastbeitrag: Die Arbeitswelt im Wandel – wo steht der Mensch? [Sponsor]

Digitalisierung, Automatisierung, Industrie 4.0 – Schlagworte, die bei vielen Menschen für Angst und Skepsis sorgen. Sie erzeugen Gedanken an eine Welt, die dem ein oder anderen Science-Fiction-Film nahekommen: Roboter, menschenleere Fabriken und virtuelle Realitäten. Eine Welt, in der der Mensch immer mehr in den Hintergrund gedrängt wird.
Wie müssen wir also die technischen Entwicklungen einordnen? Und vor welche Herausforderungen stellen Sie uns?

Die vierte Industrielle Revolution – Arbeit 4.0

Wasser und Dampfkraft läuteten die ersten Industrielle Revolution ein, um Maschinen und Produkte zu mechanisieren. Mit der Massenproduktion durch Elektrizität wurde der zweite große Meilenstein erreicht. Computer und Informationstechnologie waren die entscheidenden Faktoren für die dritte Industrielle Revolution.
Heute treibt die Digitalisierung die vierte Industrielle Revolution an. Eine umfassende Vernetzung von Systemen und neue Schlüsseltechnologien verändern die Prozesse entlang aller Wertschöpfungsketten. Industrie 4.0 betrifft sowohl die Produktion als auch die Produkte selbst – ebenso wie die Arbeitswelt.
Doch Veränderung bedeutet immer auch Chance. Es werden neue und innovative Möglichkeiten geschaffen, die den Ansprüchen einer modernen Gesellschaft gerecht werden.

Der Mensch im Mittelpunkt

ZF möchte den bevorstehenden Strukturwandel aktiv mitgestalten und bindet seine Mitarbeiter in diesen Prozess mit ein. Bereits heute gibt es am Standort Saarbrücken eine Vielzahl von Industrie 4.0-Projekten, die nun Stück für Stück über das gesamte Werk ausgerollt werden. Und entgegen aller Befürchtungen, sind dadurch keine Jobs verloren gegangen. Im Gegenteil – es wurden sogar neue Stellen geschaffen.
Natürlich wird die Digitalisierung langfristig gesehen Auswirkungen auf die Qualifizierung der Kollegen haben. Die Tätigkeiten eines Produktionsmitarbeiters werden durch Industrie 4.0-Technologien abwechslungsreicher. Er entwickelt sich von einem Werker zu einem Entscheider und Problemlöser. Damit dies möglich ist sind Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen unerlässlich. So lernen Facharbeiter zukünftig Daten aus vernetzten Systemen zu analysieren, mit Assistenzsystemen zu arbeiten oder mit Augmented und Virtual Reality umzugehen.
So setzt ZF bereits heute die HoloLens ein, um Produktionsmitarbeitern eine visuelle Assistenz an unterschiedlichen Arbeitsplätzen zu bieten. Auch Künstliche Intelligenz und Big Data kommen in vielen unserer Projekte zum Einsatz. Sie ermöglichen frühzeitige Prognosen aus denen Handlungsempfehlungen und Entscheidungsunterstützungen abgeleitet werden.

Wettbewerbsvorteile durch Industrie 4.0

ZF begreift die 4. Industrielle Revolution als Chance, die deutsche Maschinenbauindustrie langfristig international wettbewerbsfähig zu halten – dabei steht der Mitarbeiter stets im Mittelpunkt. Er ermöglicht und steuert die Wandlungsfähigkeit und Agilität der Produktion durch intelligente und vernetzte Systeme und entwickelt diese ständig weiter. Ziel ist die vom Menschen betriebene digitale Fabrik.

Als Plattform, die sich gezielt mit den Themen der modernen und vernetzten Arbeit beschäftigt und Raum für neue Ideen und Diskussionen bietet, möchten wir das größte Barcamp in der Saar-Region aktiv unterstützen. Wir sind gespannt auf die Reaktionen der Teilnehmer zu unserem I4.0-Vortrag und sind uns sicher, dass das SaarCamp für alle Teilnehmer eine echte Bereicherung darstellt.

Im Zuge der Gründung unseres neuen Technologiezentrums für Künstliche Intelligenz und Cybersecurity finden Sie die entsprechenden Stellenanzeigen hier.

Bildquelle: www.zf.com

Gastbeitrag: Game Base Saar – „Game On!“ [Sponsor]

Gamesförderung im Saarland

Das Saarland ist durch das DFKI und das CISPA international als IT-Standort bekannt. Daher war es logisch und folgerichtig weiter zu denken und neue Wege zu gehen – zum Beispiel durch eine Gamesförderung. Die Idee zur Entwicklung einer Gamesförderung entstand u.a. beim Saarcamp 2017. Das Saarcamp vereinigte die richtigen innovativen Köpfe und Entwickler, um mit einer Gamesförderung im Saarland neue Wirtschaftszweige zu erschließen und kreative Entwickler im Land zu behalten bzw. ins Land zu locken.

Computerspiele sind Medien mit zunehmender gesellschaftlicher und kultureller Relevanz. Sie sind aber auch ein Wirtschaftsfaktor. Mit einem Marktvolumen von rund 3 Milliarden Euro ist die Branche im Umsatz schon auf Augenhöhe mit der Filmindustrie. *Allerdings ist an dem Markterfolg die deutsche Computerspielindustrie kaum beteiligt, sowohl die internationale als auch die nationale Bedeutung von deutschen Computerspielentwicklungen befinden sich auf einem Tiefststand. Der nationale Marktanteil deutscher Produktionen liegt aktuell bei ca. 5,5 %. Dies bedeutet: Von 100 €, die für Computerspiele in Deutschland ausgegeben werden, gehen fast 95 € ins Ausland.

Spieleentwicklung stellt nicht nur einen wertvollen Bereich der Kreativwirtschaft dar, sie leistet Innovationsimpulse über den eigenen Bereich hinaus. Augmented Reality wurde erstmals mit Pokémon Go zur Massenanwendung, Virtuelle Realität wird vor allem im Gamingbereich vermarket, Holographie erreicht erstmals eine nennenswerte Anzahl an Menschen mit Spielen wie Star Wars Jedi Challenges.

Gamingtechnologien sind somit Schrittmacher für den Innovationsstandort, ein Baustein für die Digitalisierung sämtlicher Wirtschaftsbereiche und damit für die Zukunftsfähigkeit des Standortes Deutschland.

Seit diesen ersten Überlegungen ist viel passiert: Im August 2018 wurde die GAME BASE SAAR, die saarländische Gamesförderung, offiziell von der Saarland Medien GmbH ins Leben gerufen.

Ministerpräsident Tobias Hans und der Geschäftsführer der Saarland Medien, Uwe Conradt, fuhren zum Startschuss mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zur Eröffnung der Gamescom, um dort Wissen und Erfahrungen im Bereich der digitalen Spielekultur zu sammeln, Kontakte zu knüpfen und berufliche Beziehungen aufzubauen.

Die Gamesförderung besteht aus einem 3-Säulen Förderkonzept zur Stärkung des Games-Standortes Saarland und wurde einer externen Anhörung unterzogen. Die Anregungen von Experten aus der Branche wurden eingearbeitet und unter dem Motto „fördern, bilden und vernetzen“ unter der neuen Dachmarke „Game Base Saar“ verwirklicht.

Das Konzept sieht in der ersten Säule eine Förderung von Spielen und Prototypen durch Förderpreise vor, die mit bis zu 10.000 € dotiert sind. In der zweiten Säule, die die Bezeichnung „Bildung“ trägt, wird die bestehende Entwicklerszene durch exzellente Schulungsangebote in ihren Kompetenzen gestärkt. In Kooperation mit Hochschulen und anderen Partnern werden saarländische Spieleentwickler mittels verschiedener Maßnahmen u.a. einer „Masterclass Games“ gefördert werden. Darüber hinaus unterstützt die Landesmedienanstalt Saarland das Konzept durch flankierende Maßnahmen – wie der Bereitstellung des LMS-Betaraums – Zentrum für digitale Kompetenz für den Bereich Games. In der dritten Säule wird durch die Förderung der Vernetzung die Entwicklerszene innerhalb des Landes sowie mit nationalen Akteuren verbunden. Dies dient auch dem Ziel der Stärkung der Vermarktung.

Die Motivation für die Entwicklung einer Gamesförderung ist offensichtlich: Entwickler von Computerspielen setzen in der Regel neueste Technologien als erste ein, deshalb übernimmt der Sektor innerhalb der IT-Branche die Funktion eines technologischen Trendsetters. Vor dem Hintergrund der bestehenden exzellenten Forschungslandschaft im Bereich der IT im Saarland ist die Einrichtung einer Gamesförderung nur folgerichtig. Sie ist ein echter Baustein für die Zukunft unseres Landes.

Bei der Preisverleihung zum ersten Game Award Saar im Dezember 2018 wurden 45.ooo Euro an die besten Spieleentwicklerinnen und Entwickler im Saarland verliehen und damit ein neues Kapitel zum Gamesstandort Saarland aufgeschlagen. Bei der Auswahl der Preisträger wurde die Saarland Medien von drei Experten aus der Gamesbranche unterstützt: Ina Göring Referentin Förderung bei game – Verband der deutschen Games-Branche e. V., Karsten Lehmann Public Affairs Manager Germany der Ubisoft Blue Byte GmbH, und Linda Kruse, Mitbegründerin und Gamedesignerin von The Good Evil.

Nach einem furiosen Start ins Jahr 2019 mit dem Global Game Jam, bei dem saarländische Entwickler an einem Wochenende ein ganzes Spiel programmierten, geht es mit der Veranstaltungsreihe Saarland Games Update weiter. In dieser Reihe werden neue Spiele und neue Unternehmen der saarländischen Gamesbranche vorgestellt.

Weitere Informationen zur Game Base Saar finden Sie hier: saarland-medien.de/games

Kontakt:
Saarland Medien GmbH
Geschäftsstelle GAME BASE SAAR
Sebastian Connette
E-Mail: games@saarland-medien.de

*http://www.gameswirtschaft.de/wirtschaft/games-umsatz-2016-deutschland-vergleich/

Bildquelle: www.saarland-medien.de

Gastbeitrag: Digitalisierung braucht Offenheit und Standards [Sponsor]

Was wäre, wenn MP3 nicht offengelegt worden wäre oder Android nicht auf Linux basieren würde? Die Digitalisierung der Musik- und Telekommunikationsbranche hätte sich sicherlich anders entwickelt. „Gastbeitrag: Digitalisierung braucht Offenheit und Standards [Sponsor]“ weiterlesen

Gastbeitrag: inexio – Breitband für alle! [Sponsor]

Als wir vor zwölf Jahren gestartet sind, waren Bandbreiten von 16 Mbit/s im Download noch eine tolle Sache, viele Regionen in Deutschland quälten sich noch mit DSL-lite. Inzwischen sind wir gemeinsam auf dem Weg in die Gigabitgesellschaft – und wir leisten als Telekommunikationsunternehmen unseren Beitrag. „Gastbeitrag: inexio – Breitband für alle! [Sponsor]“ weiterlesen

Gastbeitrag: Ergosign – Pioniere für innovatives User Experience Design [Sponsor]

Die Ergosign GmbH wurde im Jahre 2000 mit 3 Mitarbeitern als Spin-off der Universität des Saarlandes gegründet. Als Pionier für benutzerzentriertes und innovatives User Experience Design zählt Ergosign mit derzeit mehr als 130 Mitarbeitern zu Europas führenden Unternehmen in diesem Bereich. Wir sind in Saarbrücken zuhause, aber auch mit unseren Standorten in Berlin, Hamburg, München, Stuttgart und Zürich in Deutschland und der Schweiz vertreten.
Wir gestalten, optimieren und implementieren einzigartige User Interfaces für Office-, Industrie- und Medizinanwendungen sowie für mobile Endgeräte und Consumer-Produkte. Dabei reichen unsere Leistungen von strategischer UX-Beratung über Design bis hin zur Entwicklung und Implementierung.

Ergosign ist ein junges, familiäres Unternehmen, das großen Wert auf eine ausgewogene Work-Life-Balance legt. Wir bieten eine Vielzahl von Benefits – von Corporate Health-Angeboten über flexible Zeiteinteilung sowie Überstundenausgleich bis hin zu regelmäßigen Veranstaltungen – um unseren Teamzusammenhalt immer weiter zu stärken.
Du möchtest ein Teil von Ergosign werden? Dann schau doch mal auf unserer Website vorbei und schick uns Deine Bewerbung unter: www.ergosign.de/de/career/

Warum unterstützen wir das SaarCamp?

Wir haben uns in diesem Jahr dazu entschieden, das Saarcamp als Sponsor zu unterstützen. Als Unternehmen, dessen Fokus auf dem Bereich UX Design und Development liegt, ist es uns ganz besonders wichtig, das Event in unserer Region auf diesem Weg zu unterstützen und aktiv mitzugestalten. Gerne tragen wir dazu bei, dass das SaarCamp weiterhin in dieser Dimension, als größtes Barcamp des Saarlandes, stattfinden kann.
Wir wünschen allen Teilnehmern am „offenen BarCamp im Saarland“ viele spannende und informative Vorträge zu aktuellen Themen aus allen User Experience-verwandten Bereichen sowie Raum zur Diskussion und Vernetzung zwischen allen Teilnehmern. Besonders würden wir uns freuen, wenn wir die Möglichkeit einer Session erhalten, um einen Einblick in den Bereich der Augmented Reality geben zu können.